publikation
Forderungspapier zur Bekämpfung digitaler Gewalt
Um den dringenden Handlungsbedarf der Politik beim Kampf gegen digitale Gewalt zu unterstreichen, formulierte Ein Team 2024 gemeinsam mit weiteren Organisationen ein Forderungspapier und übergab es an die Bundesregierung.

Zahlreiche Praktiker*innen aus Frauenhäusern, Beratungsstellen und weiteren Gewaltschutzorganisationen und -projekten stellten in dem Papier ihre Erfahrungen dar und identifizierten digitale Gewalt als gesamtgesellschaftliches Problem. Sie formulierten notwendige Maßnahmen für einen besseren Betroffenenschutz und die Präventionsarbeit.
Die Forderungen entstanden bei einem Workshop im Februar 2024, an dem neben den Dachverbänden Frauenhauskoordinierung e.V. und bff: Bundesverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe Berater*innen aus acht Bundesländern teilnahmen.
Übergabe an Abgeordnete des Bundestags
Die Organisation und Ausarbeitung des Textes übernahmen das Projekt „Ein Team gegen Digitale Gewalt“ (Institut für Technik und Journalismus e.V.) und die Robert Bosch Stiftung. 61 Organisationen und Projekte sowie 77 engagierte Einzelpersonen haben die Forderungen unterzeichnet.
Im Oktober 2024 übergaben die Unterzeichnenden das Papier im Rahmen eines Parlamentarischen Frühstücks an Abgeordnete der damaligen Ampelkoaliton. Die Schirmherrschaft übernommen hatten Carmen Wegge (SPD), Renate Künast (Bündnis 90/Die Grünen) und Dr. Thorsten Lieb (FDP).
Stand 10. November 2024, Update-Version mit weiteren Unterschriften